Navigation:  / Themen / Telekom / Berichte  Home | Kontakt + Impressum | Suchen + Sitemap |
HomepageThemenÖffentlicher DienstGesundheitswesenVerkehrsbetriebeTelekomVer.di BundeskongressUPSKampf gegen Sozialabbau, Billigjobs und Zwangsarbeitweitere ThemenNetzwerk - Wer wir sindLinks






Newsletter abonnieren

Newsletter des Netzwerkes abonnieren ...


Newsletter Krankenhäuser abonnieren ...



Zum Newsletter-Archiv ...







mehr zur Telekom ...





09.05.2007:
Bericht aus Bayern

Am 27. April nutzten etwa 200 Kolleginnen und Kollegen der T-COM die in Bamberg stattfindende Verdi Landesbezirkskonferenz Bayern ihren Unmut kund zu tun. Vor den Delegierten sprach als Vertreter der (Warn-)Streikenden, die auch aus Coburg, Schweinfurt und Würzburg anreisten, der Bamberger Telekom-Betriebsrat Andy Kneuer. Er bezeichnete das Management als Laienspieltruppe, die alle zwei Jahre ausgewechselt wird, und von der betrieblichen Wirklichkeit trotz allerlei Statistiken keine Ahnung hat. Es sei eine Frechheit und grandiose Fehleinschätzung der Telekom-Oberen gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter, welche Komplexe Tätigkeiten und Aufgaben übernehmen, mit reinen „Bestellannahme-Call-Centern“ zu vergleichen.
Im Anschluß warnte der verdi-Bundesvorsitzende Frank Bsirske, „falls der Telekom trotz eines gewerkschaftlichen Organisationsgrads von 60-70% hier der Durchbruch gelinge, hätte das weitreichende negative Folgen über die Deutsche Telekom AG hinaus auf alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“ Er versicherte den Kolleginnen und Kollegen der T-COM  die Unterstützung der gesamten Dienstleistungsgewerkschaft verdi zu, um so gleich etwas zu beschwichtigen. „Es wird nicht leicht werden, einen Vorstand der so forsch ran geht, zum vollständigen zurückrudern zu bewegen.“ Bereits im Vorfeld veröffentlichte Bsirske einen Brandbrief, in dem er die in den zurückliegenden Jahren, gezielt für kleinere Telekomtochtergesellschaften verschlechterten tarifvertraglichen Konditionen, die „unter Ausnutzung der Ängste der dort vorhandenen Beschäftigten vom Arbeitgeber erpresst wurden“ kritisierte. Dass auch hierbei Verdi der Verhandlungspartner war, vergaß er zu erwähnen!
Kämpferischer zeigte sich die hauptamtliche Sekretärin des bayr. Landesfachbereiches 09 Susanne Becker aus München, die die Fehlentscheidungen des T-COM Managements für den anhaltenden Kundenschwund verantwortlich machte, und sagte „ Die einzige Sprache die das Management versteht, ist die das Unternehmen ökonomisch zu schädigen!“

In Schweinfurt beschäftigt die Deutsche Telekom AG z. Zt. etwa 50 Mitarbeiter. Vor der ersten Stufe der sog. Postreform ende der 80er Jahre, die Dienststellen in Schweinfurt waren Teil des Fernmeldeamtes in Bad Kissingen, waren es ca. 300, mit größeren, jedoch inzwischen geschlossenen Standorten in der Schrammstraße und in der Carl-Zeiß-Straße.







Kampagne für mehr Personal an Krankenhäusern








Tarifrunde im Öffentlichen Dienst für Bund und Kommunen 2012


Zum Newsletter-Archiv ...




Streik im Sozial- und Erziehungsdienst


TVÖD nachgerechnet



Wir haben die Auswirkungen des neuen Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst nachgerechnet.

mehr

 

 





Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di