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Bei der Bundestarifkommission in Potsdam:

Verteil-Aktion des Netzwerks für eine kämpferische und demokratische ver.di



Zu Beginn der Sitzung der Bundestarifkommission am heutigen Freitag, 28. März, fanden wir uns mit fünf UnterstützerInnen des Netzwerks ein, um den offenen Brief an die Delegierten zu verteilen. Fast alle nahmen das Flugblatt an und einige fragten uns, welche Streikstrategie wir vorschlagen. Wir argumentierten für Vollstreik bis zur Erreichung der Ziele, und dass die Kampfkraft und Streikbereitschaft bei den beeindruckenden Warnstreiks deutlich geworden waren.

Während viele damit übereinstimmten, dass die Beteiligung gut war, wurde aber auch das Argument hervorgebracht, dass nicht alle Bereiche kampfstark sein. Frank Bsirske selbst, der uns auch nach unseren Vorschlägen fragte, warf dann die Frage auf, „steht denn der Osten?“. Es stimmte uns bedenklich, dass Bsirske mit dieser Gegenfrage antwortete, als wir dafür argumentierten, dass mit einem Vollstreik auf die Provokationen der Arbeitgeber geantwortet werden müsse und es keinerlei Kompensationen geben dürfe. Leider war er dann schon weg, sonst hätten wir ihm geantwortet, dass gerade mit einer Strategie des Vollstreiks auch die bisher noch schwächeren Bereiche, und in Ostdeutschland gibt es da sicher noch einige, mitgezogen werden können.



Im Vergleich zu vergangenen Jahren ist zudem deutlich geworden, dass Bereiche wie einige Krankenhäuser jetzt viel besser aufgestellt sind, wo in vergangenen Jahren Streikerfahrung gesammelt werden konnte. Schade und bedenklich ist es , dass er als Vorsitzender von vornherein Skepsis in die Kampfbereitschaft der eigenen „Mannschaft“ hat! Dabei hat er selbst bei den Warnstreiks gesagt, dass er „noch nie soviel Wut“ in den Betrieben gesehen hat. Nicht umsonst berichteten die Medien über „Deutschland in Streiklaune“, „nichts geht mehr“, Deutschland ist Streikland“ oder auch „der gefühlte Generalstreik“. Das alles drückt aus, dass die große Mehrzahl KollegInnen mehr als bereit sind, für ihre Forderungen zu kämpfen und zudem , dass die Sympathie in der Bevölkerung immens hoch ist.



Unsere Anfrage beim Präsidium und Frank Bsirske, ob wir uns für zwei Minuten an die Delegierten der BTK wenden könnten, um zur Übergabe der Unterschriftenliste ein paar Worte zu sagen, wurde negativ beantwortet, da uns schon gestattet worden war, unsere Verteilaktion im Sitzungssaal der BTK durchzuführen. Wir haben fast alle Delegierten mit unserem offenen Brief erreicht.  Zudem übergaben wir knapp 400 Unterschriften aus Stuttgart, Aachen, Hamburg, Castrop-Rauxel und anderen Orten persönlich an Achim Mehrkamp, den Verhandlungsführer. Insgesamt fanden alle fünf anwesenden Netzwerker, dass dies eine wichtige und lohnende Aktion war.

Angelika Teweleit, Sprecherrat


Offener Brief an die Delegierten der BTK



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