Die Inflation steigt aufgrund des Krieges im Iran und der gesamten Region weiter an, die Kosten werden wie immer auf die Masse der Bevölkerung abgewälzt, während die Konzerne weiter Profite einfahren. Sogenannte Entlastungsmaßnahmen der Regierung sind nicht nur wirkungslos, sondern sorgen noch für eine Subvention für die Mineralölkonzerne. Zeitgleich werden weiter Milliarden für die Rüstung ausgegeben und täglich kommen neue Vorschläge von Lobbyverbänden und den regierenden Parteien, wie sie weiter Errungenschaften der Arbeiter*innenbewegung angreifen können. Wieder einmal geht es um die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die Arbeitszeit, die Rente, die gesetzliche Gesundheitsversorgung usw. usw.
Die DGB-Gewerkschaften kritisieren die Maßnahmen zwar, aber von wirklichem Widerstand kann keine Rede sein. In ver.di befinden wir uns mitten in den Organisationswahlen, die wir nutzen müssen, um wirksame Kampagnen in den eigenen Strukturen und Betrieben gegen die Angriffe von oben vorzuschlagen und danach auch umzusetzen.
Wie wir uns für eine Kampagne gegen die Kürzungen und Angriffe der Unternehmer und den wachsenden Militarismus organisieren können, wollen wir beim nächsten Treffen des Netzwerks für eine kämpferische und demokratische ver.di in Berlin diskutieren.
Wir treffen uns am 07. Mai um 18 Uhr hier: „Wir im Kiez“, hinterer Veranstaltungsraum, Koppenstr. 62, nähe U Strausberger Platz oder S Ostbahnhof.
Wenn ihr eigene Themen oder Wünsche für die Tagesordnung habt, bringt sie gern mit und schreibt uns bestenfalls vorher!
